Archiv der Kategorie: Wirtschafltichkeit

14.01.2014 Milchviehhaltertag in Herrieden

Am Dienstag, den 14. Januar 2014 findet im im Gasthof Bergwirt, Schernberg 1, 91567 Herrieden, der Milchviehhaltertag 2014 statt.

Programm

  • 9:00 Uhr
    Eröffnung und Begrüßung
    Hans Walter, AELF Ansbach
  • 9:15 – 10:30 Uhr
    Grundüberlegungen zur wirtschaftlichen Milchviehhaltung – Erfahrungsbericht aus langjähriger Beratungstätigkeit
    Rudolf Leifert, selbstständiger Berater für Milchviehhaltung, Rheinland-Pfalz
  • 10:30 – 11:30 Uhr
    Landwirte und Tierärzte reden miteinander, aber aneinander vorbei – Wie kann die Kommunikation besser laufen?
    Dr. Peter Zieger, Tierarzt, zoetis
  • 11:30 – 12:30 Uhr
    Mittagessen
  • 12:30 – 13:30 Uhr
    Optimale Tierernährung beginnt mit der Düngung im Grünland
    Dr. Karl-Heinz Neuner, K+S Kali GmbH
  • 13:30 – 14:30 Uhr
    Mit der Betriebszweigauswertung die Wirtschaftlichkeit des eigenen Betriebes hinterfragen
    Johann Paulus, AELF Neumarkt
  • ca. 14:30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

Veranstalter

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ansbach
Sachgebiet L 2.2.

Vortrag zur wirtschaftlichen Milchviehhaltung bei der AELF Ansbach

Am 14. Januar 2014 referiere ich zur wirtschaftlichen Milchviehhaltung im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach (Sachgebiet L 2.2.)

Hier die Details zur Veranstaltung:

Milchviehhaltertag

Im Gasthof Bergwirt,  Schernberg 1, 91567 Herrieden

Programm

  • 9:00 Uhr
    Eröffnung und Begrüßung
    Hans Walter, AELF Ansbach
  • 9:15 – 10:30 Uhr
    Grundüberlegungen zur wirtschaftlichen Milchviehhaltung – Erfahrungsbericht aus langjähriger Beratungstätigkeit
    Rudolf Leifert, selbstständiger Berater für Milchviehhaltung, Rheinland-Pfalz
  • 10:30 -11:30 Uhr
    Landwirte und Tierärzte reden miteinander, aber aneinander vorbei – Wie kann die Kommunikation besser laufen?
    Dr. Peter Zieger, Tierarzt, zoetis
  • 11:30 -12:30 Uhr
    Mittagessen
  • 12:30 -13:30 Uhr
    Optimale Tierernährung beginnt mit der Düngung im Grünland
    Dr. Karl-Heinz Neuner, K+S Kali GmbH
  • 13:30 -14:30 Uhr
    Mit der Betriebszweigauswertung die Wirtschaftlichkeit des eigenen Betriebes hinterfragen
    Johann Paulus, AELF Neumarkt
  • ca. 14:30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach
Rügländer Straße 1, 91522 Ansbach
Tel.: 0981 8908-0
Fax: 0981 8908-199
E-Mail: poststelle@aelf-an.bayern.de

Programm als pdf-Dateiplakat-milchviehhaltertag-a

Grundlage für eine wirtschaftliche Milcherzeugung

AlpenkuhDie wichtigste Grundlage für eine wirtschaftliche Milcherzeugung ist die Lebensleistung (LL) der Milchkuh.

Kosten der Remontierung bei Aufzucht-, Zukaufkosten von 1500 € für die Färse pro l erzeugter Milch bei LL

  • 20.000 l = 7,50 Cent
  • 30.000 l = 5,00 Cent
  • 40.000 l = 3,75 Cent

Grundlage für hohe Lebensleistung ist die Tiergesundheit.

Gesunde Tiere haben neben einer höhere LL geringere Tierarztkosten, machen weniger Arbeit und verringern die persönliche Stressbelastung.

Neben den Umwelt- und Haltungsbedingungen und der Genetik wird die Tiergesundheit wesentlich durch das Gruppenmanagement (Trockensteher-, Transit-, Hochleistungs-, Niederleistugsgruppe) und vor allem der Leistungsgerechten Fütterung bestimmt.

Die durchschnittliche Herdenjahresleistung spielt eine untergeordnete Rolle, wichtig ist nur das Fütterung und Herdenmanagment entsprechend leistungsgerecht abgestimmt sind.

Die Trockenstehphase

Ist die wichtige Ruhe- und Regenerationsphase für Leber, Stoffwechsel und das Eutergewebe. In dieser Zeit werden die Weichen für die Tiergesundheit und die Fruchtbarkeit in der kommenden Laktation gestellt.

Konzepte für die Fütterung in der Trockenstehphase können nur betriebsindividuell erstellt werden. Hier spielen Grundfutterqulität und vor allem der Gehalt an Mineralien und Spurenelementen eine ganz zentrale Rolle. Hier gibt es erhebliche regionale und betriebliche Unterschiede.

Die Transitfütterung

In den letzten 14 Tagen vor dem Kalben wird die Verdauung, insbesondere der Pansen und der gesamte Stoffwechsel wieder auf die hohen Anforderungen der Geburt und der ersten Laktationstage vorbereitet. Gerade jetzt ist eine gezielte Mineralstoffversorgung und das angepasste Ca:P-Verhältnis wichtig für die Kuh.

Die Kalbung

Bieten Sie der Kuh direkt nach dem Kalben ausreichend warmes Wasser, eventuell auch mit einem Energietrunk. So wird der Stress der Kuh minimiert und sie regeneriert schneller.

Ab der 2. Laktation sollten direkt nach dem Kalben, bei älteren Kühen auch schon zum Einschiessen der Milch vor dem Kalben, eine prohylaktische Ca Versorgung verabreicht werden. (Auf schnell verfügbare wiederkäuergerechte Ca Verbindungen achten)

Ca Mangel in dieser Phase führt zu schleichendem oft auch akutem Milchfieber. Gute Ca Versorgung fördert den Abgang der Nachgeburt, die Fresslust und die Mobilität, vor allem die Standfestigkeit der Kühe. (Risiko Ausrutschen und Grätschen der Kühe auf glatten Böden)

Die Fütterung in der Hochleistungsphase

In den ersten 60-100 Tagen der Laktation ist es besonders wichtig, gerade hoch leistenden Kühen genügend Energie über die Fütterung zur Verfügung zu stellen. Je mehr Körperfett in dieser Zeit mobilisiert werden muss um so mehr wird die Leber belastet (Ketose).

Die Leber als Zentrales Steuerungsorgan für Stoffwechsel und Hormonhaushalt muss in dieser Phase besonders geschützt und unterstützt werden. Hohe Energieversorgung geht nur mit hoher Futteraufnahme. Deshalb ist aber auch ein wiederkäuergerecht strukturiertes Grundfutter besonders wichtig. Nur durch hohe TM Aufnahme und die Vermeidung von Acidosen kann die Kuh ausreichend versorgt werden.

In dieser Phase bestimmt Ihre angestrebte bzw. auf Grund der Genetik der Kühe mögliche Laktationsleistung die Rationsgestaltung und die Anforderungen an die Kraftfutterzusammensetzung. Auch hier können nur betriebindividuelle Konzepte die Anforderungen an die Tiergesundheit und Nährstoffversorgung unter Beachtung der betrieblichen Grundfutterqualität erfolgreich sein.

Rat und Tat:

Mein Beratungsangebot zum Thema Wirtschaftlichkeit